ÖKOTEC-Partnerkreis

August-Wilhelm-Kühnholz-Str. 14/16
26135 Oldenburg

Telefon: +49 441 - 2004-260
Telefax: +49 441 - 2004-119

URI: http://www.oekotec-partnerkreis.de/

Navigationspfad:
 
Hauptnavigation:
 

Wärmepumpen - Wärmequellen

Wärmequelle Luft

Darstellung Wärmepumpe mit Luft als Wärmequelle. Grafik © Stiebel Eltron
Darstellung Wärmepumpe mit Luft als Wärmequelle. Grafik © Stiebel Eltron 

Durch die Sonne erwärmte Luft ist überall vorhanden. Wärmepumpen holen selbst bei -18° Celsius noch genügend Wärme aus der Außenluft. Luft als Wärmequelle hat allerdings den Nachteil, dass sie dann am kältesten ist, wenn am meisten Heizwärme benötigt wird. Es gelingt zwar, ihr noch bei -18° Celsius Wärme zu entziehen, die Leistungszahl der Wärmepumpe geht jedoch zurück.


Deshalb wird vielfach eine Kombination mit einem zweiten Wärmeerzeuger angestrebt, der während der kurzen, besonders kalten Zeit im Jahr die Heizung unterstützt. Ein besonderer Vorteil ist die einfache Installation der Luft-Wärmepumpe, denn umfangreiche Erdreicharbeiten oder Brunnenbohrungen entfallen.

Sonderanwendung: Die Nutzung von Abluft aus z.B. Industrie, Landwirtschaft, Friseursalons und Gastronomie kann für die Wärmepumpe genutzt werden

Wärmequelle Wasser

Darstellung Wärmepumpe mit Wasser als Wärmequelle. Grafik © Stiebel Eltron
Darstellung Wärmepumpe mit Wasser als Wärmequelle. Grafik © Stiebel Eltron 

Grundwasser ist ein guter Speicher von Sonnenwärme. Selbst an kältesten Wintertagen hält es eine konstante Temperatur von + 8° Celsius bis + 12° Celsius. Darin liegt der Vorteil: Aufgrund des gleichbleibenden Temperaturniveaus der Wärmequelle ist die Leistungszahl der Wärmepumpe das ganze Jahr günstig.


Leider steht Grundwasser nicht überall ausreichend und in geeigneter Qualität zur Verfügung. Aber dort, wo es möglich ist, lohnt sich der Einsatz. Die Nutzung von Grundwasser muss durch die zuständige Behörde (im allgemeinen das Wasserwirtschaftsamt) genehmigt werden.

Für die Wärmenutzung ist ein Saugbrunnen und ein Schluck- oder Sickerbrunnen zu erstellen. Auch Seen und Flüsse eignen sich zur Wärmegewinnung, denn sie wirken ebenfalls als Wärmespeicher.

Wärmequelle Erdreich mit Erdreichkollektor

Darstellung Wärmepumpe mit Erdreichkollektor,  Erdreich als Wärmequelle. Grafik © Stiebel Eltron
Darstellung Wärmepumpe mit Erdreichkollektor, Erdreich als Wärmequelle. Grafik © Stiebel Eltron 

In Tiefen von 1,20 bis 1,50m bleibt die Erde auch an kalten Tagen warm genug, um Wärmepumpen wirtschaftlich betreiben zu können. Voraussetzung ist allerdings, dass ein entsprechend großes Grundstück zur Verfügung steht, um ein Rohrschlangensystem (üblicherweise aus Kunststoff) zu verlegen, das die Erdwärme aufnimmt.


Durch die Rohre fließt ein umweltfreundliches Solegemisch, das nicht einfrieren kann und die aufgenommene Wärme zum Verdampfer der Wärmepumpe leitet. Als Faustregel gilt: Man braucht 2 bis 3 mal soviel unversiegelte Erdreichfläche wie die zu beheizende Fläche.

Wichtig auch: Je feuchter der Boden, um so höher ist die Entzugsleistung.

Wärmequelle Erdreich mit Erdwärmesonden

Darstellung Wärmepumpe mit Erde als Wärmequelle und Erdwärmesonde. Grafik © Stiebel Eltron
Darstellung Wärmepumpe mit Erde als Wärmequelle und Erdwärmesonde. Grafik © Stiebel Eltron 

Weniger Platzbedarf benötigen vertikale Erdwärmesonden, die mit einem Bohrgerät bis 100 Meter tief ins Erdreich eingesetzt werden. Erdwärmesonden bestehen aus einem Sondenfuß und endlosen, vertikalen Sondenrohren aus PE.

Wie bei dem Erdreichkollektor zirkuliert in dem Kunststoff-Rohrsystem ein Solegemisch, welches dem Erdboden die Wärme entzieht. Die Entzugsleistung ist von den Bodenbeschaffenheiten abhängig, auch hier gilt: Je feuchter der Boden, desto höher ist die Entzugsleistung.

Je nach Wärmepumpe und Bodenbeschaffenheit werden mehrere Erdwärmesonden zu einer Anlage zusammengeschaltet. Die Anlagen sind anzuzeigen und ggf. bei der Unteren Wasserbehörde genehmigen zu lassen.

Unternavigation:

Produkte & Technologien

Gesamte Internetpräsenz nach Suchbegriff(en) durchsuchen
Logo Termine & Messen

Aktuelle Informationen

Tintenstrahldrucker energiesparender als Laserdrucker

K1 Sporthotel in Oberwiesenthal investiert in KWK-Technik

von Energie- & Elektrotechnik Henry Schulze (Profil)
02.07.2014 | Blockheizkraftwerk

Solarkredit - Ihr intelligenter Photovoltaik-Kredit

von ÖKOTEC-Partnerkreis
11.12.13 | Allgemeine Meldungen

Aktivster Partner

Elektro Kirfel GbR

Auf der Hostert 5
52396 Heimbach
Telefon: 02425 640
Telefax: 02425 7304
E-Mail: kontakt(ot)elektro-kirfel.de