Netzunabhängige Photovoltaikanlagen – Inselanlagen
Ohne Stromnetz wird die Photovoltaik-Anlage zur Inselanlage. Je nach gewünschter Leistung werden ein oder mehrerer Module z. B auf dem Dach angebracht. Eine Solarbatterie speichert den nicht benötigten Solarstrom und stellt ihn wiederum zur Verfügung, wenn die Sonne nicht scheint. Ein Laderegler regelt den Stromfluss vom Solarmodul zum Verbraucher und der Batterie. Die Verbraucher sollten in der Regel für 12 V bzw. 24 V ausgelegt sein, aber auch der Betrieb von 230 V Wechselstromverbrauchern ist möglich. Hierfür werden dann Wechselrichter eingesetzt.
Kleine solare Inselanlagen haben schon vielfach Einzug in unseren Alltag gehalten:
- Kleinstanwendungen wie Taschenrechner, Uhren, Personenwaagen und Gartenleuchten
- Parkscheinautomaten, Springbrunnenpumpen und Baustellensignale
- PV-Systeme zur Versorgung von Wochenendhäusern und Wohnmobilen
- Komplette PV-Stromversorgung von abgelegenen Häusern und Höfen
Inselsysteme lassen sich für jeden Bedarf optimal anpassen. Sie sind ortsunabhängig, arbeiten lautlos und zuverlässig, benötigen keine Energielieferung und sind wartungsarm.
Es ist in vielen Fällen kostengünstiger, Solarmodule zur Stromerzeugung einzusetzen, anstatt den Anschluss an das öffentliche Netz zu bewerkstelligen.


